Italien-Wahl: Kein glückliches Ergebnis für die Eurozone

Linz (www.aktiencheck.de) – Wie am Dienstag in der Nacht das Finanzministerium mitteilte, hat Pier Luigi Bersani das Abgeordnetenhaus Italiens für sich erobert, so die Analysten der Oberbank.

Nach amtlichen Angaben habe das Bündnis 29,54 Prozent der Stimmen erlangt. Die Mitte-Rechts-Allianz mit Regierungschef Berlusconi habe 29,18 Prozent der Stimmen bekommen. Gemäß dem komplizierten italienischen Wahlrecht werde die führende Liste automatisch die absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus zugesprochen. Es werde schwierig eine Regierung zu bilden. Berlusconi, der an den Finanzmärkten für die Rezession und Schuldenkrise als Hauptverantwortlicher bezeichnet werde, habe sein Ziel erreicht, eine linke Regierung zu verhindern. Es bedeute weitere Gefahr für die Eurozone. Das Schreckensszenario einer politischen Blockade im klammen Euroland habe den Euro auf eine Talfahrt geschickt. EUR/USD teste die Marke 1,3000. Die Trading Range EUR/USD für heute werde bei 1,3000 bis 1,3150 gesehen. (26.02.2013/ac/a/m)