Japan im ungewünschten Wandel

Linz (www.aktiencheck.de) – In Japan hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, so die Analysten der Oberbank.

Zuerst die Katastrophe in Fukushima. Dies habe den Atomausstieg zur Folge gehabt. Ebenfalls damit verbunden gewesen sei ein wirtschaftlicher Einbruch. Länger zurück liege die Phase, in der Japan eine schwache Währung gehabt habe. Heute habe die ehemalige Exportnation mit rund 58 Mrd. ein so hohes Handelsdefizit wie noch nie. Dies sei einerseits auf die sinkenden Exporte zurückzuführen, da Japan teurer geworden sei (EUR/JPY-Kurs). Anderseits auf den Atomausstieg, da viel mehr fossile Brennstoffe importiert würden. Vielleicht helfe die Yen-Schwäche mit einer Abwertung von über 20 Prozent seit Mitte 2012 den Japanern, diesen ungewünschten Wandel wieder rückgängig zu machen. (25.01.2013/ac/a/m)