Japanischer Yen weiter unter Druck

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Der Japanische Yen steht weiter unter Druck, so die Analysten der Helaba.

Die Bank of Japan (BoJ) habe ein zeitlich unbegrenztes Kaufprogramm ab 2014 beschlossen. Notenbankchef Shirakawa trete vorzeitig ab. Erst unter seinem Nachfolger dürfte das Kaufvolumen merklich aufgestockt werden. Ob diese Maßnahmen ein Ausmaß annehmen würden, um die bisherige Yen-Schwäche zu rechtfertigen, sei fraglich. Zudem bleibe die Geldpolitik in den USA und der Eurozone ebenfalls expansiv. Der Yen sei stark überverkauft, die anhaltend hohen Erwartungen an die BoJ dürften aber eine deutliche Yen-Erholung verhindern. (12.02.2013/ac/a/m)