Japans Wirtschaftswachstum mit der Brechstange

Linz (www.aktiencheck.de) – Japans neue Regierung versucht die Wirtschaft mit aller Gewalt wieder in Schwung zu bringen, berichten die Analysten der Oberbank.

Das Zauberwort des neuen Premiers Abe heiße Inflation und dazu sei jedes Mittel recht. Die bis dato unabhängige Notenbank müsse die neue Geldpolitik umsetzen, Liquidität schaffen und Staatsanleihen aufkaufen. Bei einer bestehenden Staatsverschuldung von 235% sei dieser riskante Weg eingeschlagen worden. Die eigentlichen Probleme würden bleiben.

Der demografische Wandel werde bald die Nachfrage nach eigenen Staatsanleihen zum Erliegen bringen. Ähnliche Aktionen seien in den letzten 15 Jahren gescheitert und hätten nur den Schuldenberg erhöht. Noch profitiere die japanische Exportwirtschaft durch den Kursverlust gegen EUR (106 auf 122) und USD (83 auf 91). Entsprechend hoch seien die Wachstumsprognosen der Regierung, die von 1,7 auf 2,5% p.a. angehoben worden seien. (30.01.2013/ac/a/m)