Kein Währungskrieg im Gange

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Mit dem Abebben der europäischen Schuldenkrise und der deutlichen Festigung des Euro hat sich ein neues Angstszenario an den Märkten etabliert: der Währungskrieg, so die Analysten der Helaba.

Auslöser sei der Druck der japanischen Regierung auf die Bank of Japan gewesen, Vollgas zu geben. Trotz einer deutlichen Abwertung des Yen gegenüber Euro und US-Dollar könne jedoch nicht von einer künstlichen Unterbewertung der japanischen Währung gesprochen werden. So sei auch kein Währungskrieg im Gange. Bei einem solchen würden die Notenbanken direkt am Devisenmarkt intervenieren. Andere Staaten hätten mit protektionistischen Maßnahmen geantwortet. Davon sind wir aber noch entfernt, der Ausruf eines Währungskrieges ist daher zumindest verfrüht, so die Analysten der Helaba. (18.02.2013/ac/a/m)