Klöckner & Co: Dortmunder Interfer hält 7,82% an dem Stahlhändler

Essen (www.aktiencheck.de) – Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Klöckner & Co (ISIN DE000KC01000/ WKN KC0100) unverändert mit „kaufen“ ein.

Klöckner & Co habe gestern Nachmittag in einer Pflichtmitteilung bekannt gegeben, dass die Dortmunder Interfer GmbH 7,82% am Duisburger Stahlhändler halte. Hinter der ebenfalls im Stahlhandel tätigen Gesellschaft stehe der Dortmunder Baustoff-Unternehmer Albrecht Knauf über seine Holding KIH Vermögensverwaltungsgesellschaft.

Die genauen Absichten hinter der Beteiligung seien zunächst unklar. Angesichts einer Marktkapitalisierung von rund 1 Mrd. EUR würden die Analysten derzeit die Übernahme eines Mehrheitsanteils für eher unwahrscheinlich halten. Möglich erscheine auch die Wette eines Brancheninsiders auf eine Erholung des Stahlmarktes im laufenden Jahr. 2012 hätten sich zahlreiche Stahlverbraucher angesichts der makroökonomischen Unsicherheiten extrem mit Bestellungen zurückgehalten und ihre Lagerbestände auf ein möglichst niedriges Niveau heruntergefahren. Mit dem Auslaufen dieses Effektes zum Jahresende habe sich zuletzt auch das weltweite Stahlpreisniveau wieder stabilisiert.

Knauf Interfer selbst bezeichne die Beteiligung als strategische Ausweitung der Aktivitäten im Stahlhandel. Insofern erscheine der Zeitpunkt hierfür im Vorfeld der erwarteten Erholung passend.

Klöckner & Co habe die Veröffentlichung des 2012er Geschäftsberichts für den 6. März terminiert.

Die Analysten der National-Bank AG belassen im Vorfeld ihre „kaufen“-Einschätzung für die Klöckner & Co sowie das Kursziel in Höhe von 10,50 EUR unverändert. (Analyse vom 19.02.2013) (19.02.2013/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.