Koreas Industrie mit schwachem Jahresstart

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – In der Republik Korea hat sich die Industrieproduktion während des zurückliegenden Januars verlangsamt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Im Vergleich zum Vormonat sei der Indexwert nach vier Monaten mit positiven Wachstumsraten infolge schwächerer Auslandsnachfrage erstmals wieder saisonbereinigt um 1,5% gesunken (Dezember 2012: +1,6%). Dieser Rückgang sei bereits durch die Umfrageergebnisse bei Einkaufsmanagern (HSBC PMI) zum Jahresauftakt signalisiert worden, dessen Resultat im Februar jedoch wieder optimistischer ausgefallen sei. Eine sich bessernde Konsumentenstimmung spreche ebenfalls für einen nachhaltigen Erholungskurs der koreanischen Konjunktur in den kommenden Monaten.

Inwieweit die verbesserte Stimmungslage gerechtfertigt sei, darüber würden wahrscheinlich bereits die morgen zur Veröffentlichung anstehenden Daten zur Entwicklung des koreanischen Außenhandels im Februar 2013 Aufschluss geben. Insgesamt sinke mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage in dem südostasiatischen Land der Druck auf die Nationalbank, ihre lockere Geldpolitik fortzusetzen. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt erwarten hierfür im 1. Halbjahr 2013 ein Festhalten der Zentralbank am derzeitigen Niveau des Leitzinses bei 2,75%. (28.02.2013/ac/a/m)