Lonza: Sonderposten verzerren 2012er-Ergebnis

Zürich (www.aktiencheck.de) – Carla Bänziger, Analystin von Vontobel Research, stuft die Aktie von Lonza (ISIN CH0013841017/ WKN 928619) in der aktuellen Ausgabe von „Vontobel Morning Focus“ unverändert mit dem Votum „hold“ ein.

Lonzas zugrunde liegendes EBIT sei negativ gewesen, wenn man die Sonderposten und den einmaligen Effekt der Übernahme von Arch im Jahr 2012 ausklammere. Darüber hinaus zeige sich, dass die zugrunde liegende Wachstumsannahme der Analysten für 2013 auf EBIT-Ebene bei 20% liege. Während der vergangenen zwei Jahre sei das zugrunde liegende EBIT-Wachstum negativ gewesen. Für das ausgewiesene EBIT erwarte man ein Wachstum von 9% (Prognose: 10%).

Der nächste Kursimpuls für die Aktie von Lonza wäre das Q1-Update am 25. April.

Die DCF-Analyse ergebe einen Fair Value von CHF 52 auf der Grundlage eines nun auf 8,2% reduzierten Kapitalkostensatzes. Nach Erachten der Analysten würden die Optimisten weiterhin den Aktienkurs von Lonza bestimmen. Vorsichtigen Investoren rate man zum Abwarten, da man die Prognose für etwas riskant halte.

Die Analysten von Vontobel Research bestätigen für die Aktie von Lonza ihr „hold“-Rating und erhöhen das Kursziel auf CHF 52. (Analyse vom 25.01.2013) (25.01.2013/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.