Ölpreis erreichte mit 118,62 USD den höchsten Stand seit Mitte September

Hannover (www.aktiencheck.de) – Während einige Personen aus Wasser Wein machen können, scheint es dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Vergangenheit besonders gut gelungen zu sein, Öl zu Gold werden zu lassen. Sprich: Schwarzes Gold zu wandeln in das glänzende Edelmetall, so die Analysten der Nord LB.

Russland sei neben dem Reichtum einer der führenden Ölnationen (größter Ölproduzent) auch zu einem stattlichen Volumen in der Zentralbankbilanz gelangt, wie bereits mehrfach an dieser Stelle und in der Publikation „Commodity Adviser“ erwähnt. Russland liege bei den Nettogoldkäufen volumenmäßig mit 570 Tonnen noch deutlich vor China. Bemerkenswert sei dabei anhand der IWF-Statistik, dass sich beide mit ihrer Goldposition noch im einstelligen Prozentbereich ihrer Devisenreserven bewegen würden und dementsprechend viel Aufholpotenzial hätten für die kommenden Jahre. Zum Wochenauftakt böten sich mit 1.644 USD zumindest wieder Einstiegsgelegenheiten.

Dahingegen sehe sich der Ölpreis eher im Aufwind und habe mit 118,62 USD (BFOE) den höchsten Stand seit Mitte September erreicht. Dies wiederum würde die aktuelle ökonomische Aufbruchstimmung merklich schmälern, insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen in und um Iran. Der Spread zu WTI habe sich umgehend auf 22 USD ausgeweitet. (11.02.2013/ac/a/m)