Positive Konjunkturdaten sollten Industriemetallpreise unterstützen

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Obwohl es vergangenen Freitag neue Anzeichen gab, dass sich die Schuldenkrise weiter entspannt, standen die Industriemetallpreise merklich unter Druck, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Unterstützt durch sehr feste chinesische Aktienmärkte würden die Industriemetalle allerdings freundlich in die neue Handelswoche starten und leicht zulegen. Während sich die spekulativen Finanzanleger bei anderen zyklischen Rohstoffen wie z.B. Rohöl wieder deutlich optimistischer zeigen würden, würden sie bei Kupfer noch sehr verhalten bleiben. So hätten die Netto-Long-Positionen in der Woche zum 22. Januar weitgehend unverändert bei 16,4 Tsd. Kontrakten verharrt. Sollten die Finanzinvestoren jedoch auch hier wieder verstärkt auf steigende Preise setzen, dürfte dies Kupfer neuen Auftrieb geben.

Die Marktteilnehmer dürften sich diese Woche auf die Veröffentlichung wichtiger Konjunkturdaten in den USA und China konzentrieren. Von besonderem Interesse dürfte dabei am Mittwoch das US-BIP für das vierte Quartal sein. Ende der Woche werde sich die Aufmerksamkeit auf die Einkaufsmanagerindices in den USA und China richten. Schon heute würden in den USA die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter veröffentlicht. Die Makrodaten sollten mehrheitlich die Tendenz der vergangenen Wochen und Monate bestätigen, dass sich die Konjunktur erhole. Dies dürfte sich nach Erachten der Analysten positiv auf die Preise zyklischer Rohstoffe wie Metalle auswirken. (28.01.2013/ac/a/m)