Royal Bank of Scotland: Die Bank rutscht tiefer in rote Zahlen

Detmold (www.aktiencheck.de) – Die Experten vom „Frankfurter Tagesdienst“ raten bei der Aktie der Royal Bank of Scotland (ISIN GB00B7T77214/ WKN A1JXTD) weitere Entwicklung ohne Position abzuwarten.

Die Royal Bank of Scotland, die sich noch zu 82% in Staatsbesitz befinde, habe im vergangenen Geschäftsjahr einen Vorsteuerverlust von 5,16 Mrd. GBP eingefahren. 2011 sei das Minus noch bei 1,19 Mrd. GBP angesiedelt gewesen. Operativ habe sich die Lage hingegen verbessert. Hier habe Vorstandschef Stephen Hester einen Gewinn von 3,46 (Vorjahr: 1,82) Mrd. GBP präsentieren können. Die Bank habe damit das beste Ergebnis seit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 erzielt.

Zuletzt deute die Nachrichtenlage bereits eine langsame Rückkehr zur Normalität an. Hester habe erläutert, dass die Bank der finanziellen Gesundung näher komme, die es erlaube, bald wieder eine Dividende zu zahlen. Dann könne der Staat auch seinen Aktienanteil verringern.

Der seit dem Sommer 2012 bestehende Aufwärtstrend drohe jetzt gebrochen zu werden. Das Wertpapier habe am Donnertag im frühen Handel in London rund 4,8% verloren.

Die Experten vom „Frankfurter Tagesdienst“ stellen ein Engagement bei der Royal Bank of Scotland-Aktie vorerst zurück und warten die weitere Entwicklung ohne Position ab. (Ausgabe 31 vom 28.02.2013) (01.03.2013/ac/a/a)

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