RWE: negative Beurteilung bestätigt

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Martin Brough, Analyst der Deutschen Bank, stuft die RWE-Aktie (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) weiterhin mit dem Rating „sell“ ein.

Um die Luftverschmutzung zu reduzieren, müsse China wohl den Anteil der Energiegewinnung aus Kohle zugunsten sauberer Energien zurückfahren. Die Schwäche des Kohle-Preises, mit der dabei zu rechnen sei, könnte sich auf die Energiepreise in Mittel- und Nordeuropa weiter belastend auswirken. Dies bestätige die negative Beurteilung der Analysten von einigen Energieversorgern, darunter auch RWE. Auf der Gewinnerseite seien hingegen möglicherweise EDF (ISIN FR0010242511/ WKN A0HG6A) im Segment Atomenergie, GDF SUEZ (ISIN FR0010208488/ WKN A0ER6Q) oder Gas Natural (ISIN ES0116870314/ WKN 853598) mit ihren Flüssiggas-Aktivitäten sowie Iberdrola (ISIN ES0144580Y14/ WKN A0M46B) aufgrund der höheren Gas- und Energiepreise in Spanien.

Die Analysten der Deutschen Bank bewerten die RWE-Aktie nach wie vor mit „sell“. Das Kursziel sehe man bei 27 Euro. (Analyse vom 01.03.2013) (01.03.2013/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.