RWE: Zentrale Steuerungsgrößen im 2. Quartal im Rahmen der Erwartungen

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Der Analyst von Independent Research, Sven Diermeier, stuft die Aktie von RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) von „halten“ auf „verkaufen“ zurück.

Im 2. Quartal 2013 hätten sich die zentralen Steuerungsgrößen im Rahmen der Analysten-Erwartungen befunden. Das berichtete Nettoergebnis sei mit minus 437 Mio. Euro (Vorjahr: plus 273 Mio. Euro) aufgrund von Wertberichtigungen auf Kraftwerke negativ gewesen.

Den Ergebnisausblick 2013 habe man wieder bekräftigt. Die Nettoverschuldung solle Ende des laufenden Jahres unter Vorjahresniveau liegen, denn der Konzern möchte weniger investieren als vorher geplant.

Die Analysten hätten ihre Prognosen zum Teil reduziert: Für 2013 erwarte man das bereinigte EPS weiter bei 3,97 Euro, das berichtete EPS 2013 jetzt bei 2,33 Euro, statt bisher bei 4,17 Euro und die Dividende pro Aktie weiter bei 2 Euro. Für 2014 sei die EPS-Prognose von 3,16 auf 2,93 Euro und die Schätzung für die Dividende pro Aktie von 1,65 auf 1,50 Euro gesenkt worden.

Bei einem neuen Kursziel von 20 Euro (alt: 24 Euro) stufen die Analysten von Independent Research die RWE-Aktie von „halten“ auf „verkaufen“ ab. (Analyse vom 14.08.2013) (14.08.2013/ac/a/d)