S.A.G. Solarstrom: Italienische Tochter stellt Antrag auf Einleitung eines präventiven Vergleichsverfahrens

Freiburg (www.aktiencheck.de) – Der Verwaltungsrat der S.A.G. Solar Italia s.r.l., einer 100%-Tochter des Freiburger S.A.G. Solarstrom AG, hat am 19.12.2013 den Beschluss gefasst, heute beim Landgericht Mailand einen Antrag auf Einleitung eines präventiven Vergleichsverfahrens zu stellen.

Das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung der Muttergesellschaft S.A.G. Solarstrom AG habe das Konzern-Cashpooling außer Kraft gesetzt und gefährde damit die Zahlungsfähigkeit der S.A.G. Solar Italia s.r.l. Die italienische Tochtergesellschaft habe im Rahmen des Cashpoolings Ansprüche im mittleren einstelligen Millionenbereich gegenüber der Muttergesellschaft, hieß es in einer aktuellen Ad hoc-Mitteilung der S.A.G. Solarstrom AG.

Während des Verfahrens dürften Forderungen gegenüber der S.A.G. Solar Italia s.r.l. nicht vollstreckt werden. Innerhalb einer vom Gericht festzusetzenden Frist von maximal 180 Tagen werde die Gesellschaft den Gläubigern ein Vergleichsangebot unterbreiten. Der Geschäftsbetrieb der S.A.G. Solar Italia s.r.l., der unter anderem die Betriebsführung (Operations & Maintanance) von Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 60 MWp für Dritte in Italien umfasse, werde im Rahmen des Verfahrens fortgeführt, teilte die S.A.G. Solarstrom AG mit.

Xetra-Aktienkurs S.A.G. Solarstrom-Aktie:
0,63 Euro -3,08% (23.12.2013, 11:08)

Tradegate-Aktienkurs S.A.G. Solarstrom-Aktie:
0,65 Euro +2,53% (23.12.2013, 10:59)

ISIN S.A.G. Solarstrom-Aktie:
DE0007021008

WKN S.A.G. Solarstrom-Aktie:
702100

Eurex Optionskürzel S.A.G. Solarstrom-Aktienoption:
RNL

Ticker-Symbol S.A.G. Solarstrom-Aktie:
SAG (23.12.2013/ac/n/nw)