Steigende Aktienmärkte geben Industriemetallpreisen Rückenwind

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Dank eines merklichen Anstiegs der US-Aktienmärkte – der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ist erstmals seit Ende 2007 wieder über die Marke von 1.500 Punkte gestiegen – konnten die Industriemetalle gestern Nachmittag ihre bis dahin aufgelaufenen Verluste wieder wettmachen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Auch zum Wochenausklang würden sich die Metallpreise von ihrer freundlichen Seite zeigen. So steige z.B. Kupfer wieder deutlich über 8.100 USD je Tonne. Blei und Zink würden sogar auf Dreiwochenhochs zulegen. Der Aufwärtstrend könnte sich im Tagesverlauf fortsetzen, nachdem weitere positive Konjunkturdaten veröffentlicht worden seien (z.B. ifo-Index in Deutschland) und falls mehr Kredite als erwartet von den Banken an die EZB zurückgezahlt würden.

Einschätzungen des staatlichen Research-Instituts Antaike zufolge dürfte die chinesische Bleinachfrage 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 11 bis 12% auf rund 5 Mio. Tonnen zunehmen. Damit würde das Nachfragewachstum nur leicht unter dem des Vorjahres liegen und das absolute Niveau in etwa der lokalen Bleiproduktion entsprechen. Insbesondere die Batterieproduktion, die für 80% der chinesischen Bleinachfrage verantwortlich sei, solle zur robusten Nachfrage beitragen. Schon im letzten Jahr sei die Batterieproduktion um 27,3% auf 174,9 Mio. kwh gestiegen. Dies dürfte den Bleipreis mittelfristig unterstützen, auch wenn der jüngste Preisanstieg auf mehr als 2.400 USD je Tonne nach Erachten der Analysten etwas überzogen scheine. (25.01.2013/ac/a/m)