syzygy: Neue Rekordumsätze in Q1 erzielt

Augsburg (www.aktiencheck.de) – Cosmin Filker und Felix Gode, Analysten der GBC AG, stufen die syzygy-Aktie (ISIN: DE0005104806, WKN: 510480, Ticker-Symbol: SYZ) von „kaufen“ auf „halten“ zurück.

Mit Umsatzerlösen in Höhe von 11,06 Mio. Euro (VJ: 7,98 Mio. Euro) und einem entsprechenden Umsatzwachstum in Höhe von +38,7% habe die syzygy AG das umsatzstärkste Quartal der Unternehmensgeschichte präsentieren können. Die operative Ergebnisentwicklung habe überproportional von der genannten dynamischen Umsatzentwicklung profitiert. Mit einem EBIT-Anstieg in Höhe von +58,3% auf 1,12 Mio. Euro (Q1/13: 0,71 Mio. Euro) habe die syzygy AG beim EBIT eines der besten Quartalsergebnisse der Unternehmensgeschichte erreicht.

Hierzu korrespondierend habe sich die EBIT-Marge von 8,8% (Q1/13) auf 10,1% erhöht. Aufgrund des stärkeren Einsatzes freier Mitarbeiter hätten sich die variablen Einstandskosten zwar überproportional zum Umsatz auf 7,81 Mio. Euro (Q1/13: 5,49 Mio. Euro) erhöht; dem hätten jedoch Skaleneffekte im Overheadbereich entgegengestanden, deren Anteil sich auf 19,3% (Q1/13: 22,3%) der Umsätze reduziert hätten.

Besonders erwähnenswert sei der EBIT-Beitrag des sonstigen Segments, welcher mit 0,20 Mio. Euro (EBIT-Marge: 22,2%) überdurchschnittlich hoch sei und ein Indiz der Margenstärke der Tochtergesellschaften Ars Thanea und Hi-ReS! New York liefere. Darüber hinaus hätten die Tochtergesellschaften des UK-Segments einen deutlichen Anstieg des EBIT-Beitrags auf 0,81 Mio. Euro (Q1/13: 0,25 Mio. Euro) und dazugehörig einen EBIT-Margenanstieg auf 20,7% (Q1/13: 10,6%) verzeichnet.

Zusätzlich zu den umsatzbedingten Skaleneffekten hätten Vorlaufinvestitionen eine Rolle gespielt, die in den Vorquartalen zur Ausweitung der Kundenbeziehungen angefallen seien. Der EBIT-Beitrag der deutschen Tochtergesellschaften habe sich mit 0,95 Mio. Euro (Q1/13: 0,81 Mio. Euro) proportional zur Umsatzentwicklung entwickelt, woraus sich eine im Vergleich zum Vorjahresquartal unveränderte EBIT-Marge in Höhe von 14,3% ergebe.

Im Zusammenhang mit dem mehrheitlichen Erwerb an der Ars Thanea von zuvor 26% auf 70% sei, ausgehend vom entrichteten Kaufpreis, eine Neubewertung der Alt-Anteile vorgenommen worden. Diese hätten einem Wert in Höhe von 1,18 Mio. Euro entsprochen. Der Unterschiedsbetrag zum Erwerbszeitpunkt in Höhe von 0,65 Mio. Euro sei im Finanzergebnis erfolgswirksam verbucht worden. Neben der positiven operativen Ergebnisentwicklung trage dieser buchhalterische Vorgang zur überproportionalen Steigerung des Nachsteuerergebnisses auf 1,78 Mio. Euro (Q1/13: 0,82 Mio. Euro) bei. Bereinigt um diesen Effekt liege das Nachsteuerergebnis bei 1,13 Mio. Euro, was einen zum Umsatz in etwa proportionalen Anstieg in Höhe von +37,8% bedeute.

Der auf der Grundlage der unveränderten Schätzungen und damit des DCF-Modells errechnete faire Unternehmenswert entspreche 6,10 Euro je Aktie.

Angesichts der positiven Kursentwicklung mit einem Anstieg des Aktienkurses in Höhe von +9,2% (seit der letzten Researchstudie vom 07.04.2014) reduziert sich das Rating der Analysten der GBC AG, Cosmin Filker und Felix Gode, für die syzygy-Aktie von „kaufen“ auf „halten“. Das Kursziel werde weiterhin bei 6,10 Euro gesehen. (Analyse vom 08.05.2014) (08.05.2014/ac/a/nw)

Offenlegung von m€glichen Interessenskonflikten: Die diesem Artikel zugrundeliegende Finanzanalyse / Studie zu dieser Gesellschaft ist im Auftrag dieser Gesellschaft oder einer dieser Gesellschaft nahe stehenden Person oder Unternehmens erstellt worden.