ThyssenKrupp: Autokartell könnte erhebliche Belastungen bedeuten

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, stuft die ThyssenKrupp-Aktie (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) von „halten“ auf „verkaufen“ herab.

Das Unternehmen habe die Ziele für das Geschäftsjahr 2012/13 erreicht (u.a. ber. EBIT) bzw. geschlagen (Effizienzsteigerungen). Eigenen Angaben zufolge werde das US-Stahlwerk für 1,55 Mrd. US-Dollar verkauft, während das brasilianische Stahlwerk im Konzern bleibe. Des Weiteren werde der Verkauf der Edelstahlsparte an Outokumpu (ISIN FI0009002422/ WKN 885421) zum Teil rückabgewickelt. Außerdem plane das Unternehmen eine Kapitalerhöhung von bis zu 10%. Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr (u.a. ber. EBIT: rund 1 (Gj. 2012/13: 0,6) Mrd. Euro) habe den Analysten hinsichtlich der angestrebten Effizienzsteigerungen von rund 850 Mio. Euro negativ überrascht. Aus dem Autokartell könnten ThyssenKrupp zufolge erhebliche Belastungen resultieren.

Der Aktienanalyst von Independent Research, Sven Diermeier, stuft die ThyssenKrupp-Aktie von „halten“ auf „verkaufen“ herunter. Das Kursziel werde von 20,00 Euro auf 16,50 Euro gesenkt. (Analyse vom 02.12.2013) (02.12.2013/ac/a/d)