ThyssenKrupp: Bilanz- und Verschuldungskennzahlen weiterhin schwach

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, senkt in einer aktuellen Aktienanalyse sein Kursziel für die Aktie des Industriekonzerns ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF).

Die ThyssenKrupp-Aktie habe innerhalb eines Monats 12% verloren. Der Aktienanalyst weise dabei auf das konjunktursensitive Geschäftsmodell sowie nach wie vor schwache Bilanz- und Verschuldungskennzahlen der ThyssenKrupp AG hin.

Finanzchef Guido Kerkhoff habe zuletzt angekündigt, dass das Effizienz- und Restrukturierungsprogramm „impact 2015“ in diesem Geschäftsjahr 1 Mrd. Euro Ergebnisbeitrag leisten werde. Zudem habe er wieder gesagt, dass das bereinigte EBIT im Geschäftsjahr 2014/15 das obere Ende der Spanne von 1,6 bis 1,7 Mrd. Euro erreichen werde. Beim Dividendenvorschlag sollten laut Kerkhoff auch die Bilanzsituation sowie das aktuelle Umfeld berücksichtigt werden. Auf mittelfristige Sicht sollte die ThyssenKrupp AG eine Eigenkapitalquote von 20% erzielen.

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, reduziert in einer aktuellen Aktienanalyse sein Kursziel von 22 auf 19 Euro und rät die ThyssenKrupp-Aktie unverändert zu halten. (Analyse vom 21.09.2015) (21.09.2015/ac/a/d)