ThyssenKrupp: Bundeskartellamt stellt Verfahren ein – Aktienanalyse

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie der ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) weiterhin mit „kaufen“ ein.

Das Bundeskartellamt habe gestern mitgeteilt, dass das Verfahren gegen drei Stahlhersteller, darunter ThyssenKrupp, eingestellt worden sei, da sich der Verdacht bezüglich wettbewerbsbeschränkenden Absprachen im Markt für Bandstahl und Halbzeugen nicht bestätigt habe. Damit sei ein Unsicherheitsfaktor für das DAX-Unternehmen abgebaut worden, was die Analysten als positiv erachten würden.

Zudem habe ThyssenKrupp auf dem gestrigen Kapitalmarkttag in London den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr (30.09.) bestätigt (u.a. bereinigtes EBIT: mind. 1,5 Mrd. Euro). Diesen würden die Analysten teilweise für zurückhaltend halten. Auch das mittelfristige Mindest-EBIT-Ziel von 2 Mrd. Euro sei bestätigt worden. Dies könnte nach Ansicht der Analysten bereits im nächsten Geschäftsjahr erreicht werden.

Die Analysten von Independent Research bewerten die ThyssenKrupp-Aktie unverändert mit dem Votum „kaufen“. Das Kursziel werde von 23 Euro auf 25 Euro (Discounted-Cashflow-Modell) angehoben. (Analyse vom 12.12.2014) (12.12.2014/ac/a/d)