ThyssenKrupp: Ergebnisentwicklung des Konzerns weiter von Sondereffekten und Steel Americas belastet

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Der Analyst von Independent Research, Sven Diermeier, rät weiterhin, die Aktie von ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) zu verkaufen.

Nach Ansicht der Analysten seien die operativen/bereinigten Ergebnisse zum 3. Quartal 2012/13 sehr solide gewesen. Die Ergebnisentwicklung werde aber nach wie vor von Sondereffekten sowie Steel Americas signifikant belastet. Der Konzern übertreffe den Plan, was das Effizienzsteigerungsprogramm sowie das Ergebnisziel für dieses Geschäftsjahr (bereinigtes EBIT von rund 1 Mrd. Euro) anbetreffe. Der Stahlkonzern habe allerdings keine neuen Informationen in Bezug auf den Verkauf von Steel Americas gegeben. Zudem sei die Option einer Kapitalerhöhung für das Management weiter offen.

Die Analysten hätten ihre EPS-Prognosen für 2012/13 von -2,06 auf -2,89 Euro und für 2013/14 von 1,20 Euro auf 1,11 Euro reduziert. Das Kursziel sei von 15,50 auf 16 Euro leicht angehoben worden.

Die Analysten von Independent Research bewerten die ThyssenKrupp-Aktie nach wie vor mit dem Rating „verkaufen“. (Analyse vom 14.08.2013) (14.08.2013/ac/a/d)