ThyssenKrupp: Finanzielle Unterstützung bei U-Boot-Entwicklung – Aktienanalyse

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, bewertet die Aktie von ThyssenKrupp (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) weiterhin mit dem Votum „halten“.

Laut dem Magazin „Der Spiegel“ wolle die Bundesregierung u.a. die Entwicklung von U-Booten ressortübergreifend mit staatlichen Fördergeldern unterstützen. Sollte sich der Bericht bestätigen, wäre dies nach Meinung der Analysten eine positive Nachricht für ThyssenKrupp.

Der Geschäftszweig Marine Systems (Bereich: Industrial Solutions; Bau von U-Booten und Marineschiffen) habe im Geschäftsjahr 2013/14 (30.09.) einen Umsatz von 1,80 Mrd. Euro erreicht (entspreche 4% des Konzernumsatzes). Die staatliche Förderung habe somit das Potenzial die Geschäftsentwicklung der Sparte zu verbessern, was nach Ansicht der Analysten dem DAX-Konzern auch bei einem möglichen Verkauf von Marine Systems helfen könnte (wahrscheinlichster Käufer: Rheinmetall).

Die Analysten von Independent Research stufen die ThyssenKrupp-Aktie unverändert mit dem Rating „halten“ ein. Das Kursziel werde nach wie vor bei 26 Euro (Discounted-Cashflow-Modell) gesehen. (Analyse vom 29.06.2015) (29.06.2015/ac/a/d)