ThyssenKrupp: Stopp Management gewinnt an Bedeutung

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Die Aktienanalysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Industriekonzerns ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) charttechnisch unter die Lupe.

In ihren letzten beiden Analysen zur Thyssen-Aktien hätten die Aktienanalysten die Bedeutung bzw. den Bruch des Haltebündels aus dem Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt. bei 19,60 EUR), der 38-Monats-Linie (akt. bei 19,27 EUR) und der 50%-Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung der letzten drei Jahre (18,94 EUR) hervorgehoben. Besonders der Bruch des beschriebenen Haussetrends versetze dem Papier die volle Breitseite, habe er doch gleichzeitig als untere Begrenzung eines „bearishen“ Keils fungiert.

Übergeordnet dominiere ohnehin der seit Mai 2008 bestehende Baissetrend (akt. bei 25,50 EUR) – eine Interpretation, die von Seiten des MACD unterstrichen werde. Schließlich sei der Trendfolger in allen von den Aktienanalysten betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) aktuell „short“ positioniert. Da aber beispielsweise der Wochen-RSI mittlerweile im überverkauften Terrain notiere und der Oszillator im Tagesbereich beginne, positive Divergenzen auszuprägen, sollten Anleger ein verstärktes Augenmerk auf das Money Management legen.

Aus charttechnischer Sicht bietet es sich an, den Stopp für bestehende Shortpositionen auf das Niveau des Tiefs vom Oktober 2014 bei 16,84 EUR nachzuziehen, so die Aktienanalysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in einer aktuellen ThyssenKrupp-Aktienanalyse. (Analyse vom 28.09.2015) (28.09.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.