ThyssenKrupp: Turnaround nimmt weiter Konturen an – Kaufempfehlung – Aktienanalyse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Die Aktienexperten vom „Der Aktionärsbrief“ raten in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF).

ThyssenKrupp habe das Tal der Tränen endgültig hinter sich gelassen. Die vergangene Woche für das 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahres gemeldeten Zahlen würden den Turnaround bestätigen, der sich im vergangenen Jahr manifestiert habe. Im Quartal von Oktober bis Dezember habe der Stahl-und Technologiekonzern in fünf seiner sechs Sparten einen Anstieg des operativen Ergebnisses verbucht. Im Aufzuggeschäft habe man sogar bereits das neunte aufeinanderfolgende Quartal einen Gewinnanstieg verbuchen können. Lediglich im Bereich „Material Services“ sei es wegen eines Streiks im italienischen Edelstahlwerk AST zu einem Ergebnisrückgang gekommen. Die ehemalige Problemsparte „Steel Americas“ habe sich dagegen weiter stabilisiert; hier sei erstmals eine schwarze Null erwirtschaftet worden.

Der Umsatz sei im 1. Quartal um 11% auf 10,04 Mrd. Euro gestiegen. Der Auftragseingang sei dagegen um 5% auf 10,09 Mrd. Euro zurückgegangen, was aber an einem U-Boot-Großauftrag im Vorjahr gelegen habe. Das bereinigte EBIT sei im fortgeführten Geschäft dagegen um deutliche 29% auf 317 Mio. Euro gestiegen. Der Nettogewinn nach Anteilen Dritter habe mit 50 Mio. Euro ebenfalls wieder im positiven Bereich gelegen, nachdem man im Vorjahr noch einen Nachsteuerverlust in Höhe von 65 Mio. Euro habe ausweisen müssen. Auch das Effizienzprogramm „Impact“ laufe: 250 Mio. Euro der für das laufende Geschäftsjahr angepeilten 850 Mio. Euro seien bereits im 1. Quartal eingespart worden. Der Turnaround nimmt weiter Konturen an.

Die Aktienexperten vom „Der Aktionärsbrief“ raten daher in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der ThyssenKrupp-Aktie. Es bleibe vorerst beim Kursziel von 28 Euro. (Ausgabe 8 vom 19.02.2015) (20.02.2015/ac/a/d)

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