thyssenkrupp: Übernahmefantasie – Aktienanalyse

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, hebt in einer aktuellen Aktienanalyse sein Kursziel für die Aktie des Essener Industrie- und Stahlkonzerns thyssenkrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) an.

Nach Ansicht der Aktienanalysten sei es noch abzuwarten, ob der Rückzug von Tata Steel aus Europa der Startschuss für eine größere Branchenkonsolidierung in Europa sei. Ob eine Transaktion abgeschlossen werde, sei in erster Linie eine Frage der Bedingungen, denn die meisten Branchenunternehmen über die Mittel für eine Übernahme nicht verfügen würden.

Das sichtbare Kursplus der thyssenkrupp-Aktie von gestern erkläre Diermeier mit der Übernahmefantasie, eher „taubischen“ Aussagen der FED-Chefin Janet Yellen sowie den Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Gabriel zur Eindämmung von chinesischen Stahlimporten. Die Frage der Nachhaltigkeit der jüngsten Erholung der Stahlpreise bleibe offen, deswegen sei der Aktienanalyst für die thyssenkrupp-Aktie nach wie vor nur verhalten optimistisch.

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, erhöht in einer aktuellen thyssenkrup-Aktienanalyse das Kursziel von 17,60 Euro auf 18,50 Euro und rät den Titel weiterhin zu halten. (Analyse vom 31.03.2016) (31.03.2016/ac/a/d)