thyssenkrupp: Vale-Rückzug begeistert Anleger nicht

Detmold (www.aktiencheck.de) – Die Aktienexperten vom „Frankfurter Tagesdienst“ nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns thyssenkrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) unter die Lupe.

Der brasilianische Bergbau- und Rohstoffkonzern Vale gebe seinen Anteil am brasilianischen Stahlwerk in Höhe von 26,9 Prozent an thyssenkrupp ab. Der deutsche Partner habe dafür lediglich einen symbolischen Preis zu zahlen. Vale gehe davon aus, das Werk auch künftig mit Rohstoffen zu versorgen.

Der Stahlkonzern sei somit in einer ungewohnten Richtung unterwegs: Vom defizitären südamerikanischen Stahlgeschäft wolle sich thyssenkrupp schon seit langer Zeit verabschieden, habe aber bislang noch keinen Käufer gefunden. Der positive, aber rein theoretische Aspekt des Abschieds von Vale liege darin, dass der Verkauf durch den Alleinbesitzer leichter vonstatten gehen würde.

Die Anleger seien von der Entwicklung absolut nicht begeistert: Der Anteilsschein von thyssenkrupp habe am Dienstagmorgen mehr als 5 Prozent nachgegeben.

Wir bleiben noch ohne Position, so die Aktienexperten vom „Frankfurter Tagesdienst“ in einer aktuellen Aktienanalyse zur thyssenkrupp-Aktie. (Ausgabe 52 vom 05.04.2016)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de (06.04.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.