ThyssenKrupp: VDM-Verkauf führt zu Buchverlust von 100 Mio. Euro

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, hält in einer aktuellen Aktienanalyse an seiner bisherigen Einschätzung für die Aktie des Industriekonzerns ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) fest.

Wie die ThyssenKrupp AG mitgeteilt habe, werde man VDM verkaufen. Der Deal werde zwar zu einem Buchverlust von 100 Mio. Euro führen, aber die Nettoverschuldung um einen mittleren dreistelligen Mio.-Euro-Betrag senken. Dies stimme mit vorausgegangenen Medienangaben über einen Transaktionswert von 500 Mio. Euro überein.

Diermeier verweise darauf, dass der VDM-Verkauf nicht überraschend sei. Er gehöre zu drei größeren Desinvestitionen, die die ThyssenKrupp AG für die nächsten Jahre angekündigt habe. Problem sei für den Aktienanalysten, dass VDM von den drei Verkaufsobjekten wohl das „einfachste“ gewesen sei und dennoch einen Buchverlust verursacht habe. Die Aktienanalysten hätten ihre EPS-Schätzungen für ThyssenKrupp gesenkt.

Sven Diermeier, Aktienanalyst von Independent Research, bestätigt in einer aktuellen ThyssenKrupp-Aktienanalyse seine Halteempfehlung mit einem unveränderten Kursziel von 26 Euro. (Analyse vom 20.04.2015) (20.04.2015/ac/a/d)