ThyssenKrupp: Verkauf von VDM, ein Sorgenkind weniger!

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Aktienanalyst Marc Gabriel vom Bankhaus Lampe empfiehlt Investoren laut einer aktuellen Aktienanalyse die Aktien des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) weiterhin zu halten.

Die ThyssenKrupp AG habe den Verkauf der VDM Gruppe bekannt gegeben, die weltweit rund 2.000 Mitarbeiter beschäftige. Lindsay Goldberg werde die Tochter für einen nicht genannten Betrag übernehmen. ThyssenKrupp werde ungeachtet einer Genehmigung durch den Aufsichtsrat und die Kartellbehörden von einem positiven Effekt auf die Nettoverschuldung und Pensionsverpflichtungen profitieren. Ein Buchverlust von rund 100 Mio. EUR werde anfallen.

Als Teil der nötigen Refinanzierungsmaßnahmen bei Outokumpu, seien alle Anteile an VDM und AST auf ThyssenKrupp übertragen worden. Analyst Marc Gabriel spricht von einem Buchwert von 953 Mio. EUR.

ThyssenKrupp habe immer wieder betont, dass die beiden Unternehmen auf mittlere bis längere Sicht nicht in der Gruppe verbleiben dürften. Durch den Deal habe sich ThyssenKrupp einer weiteren Last entledigt. Allerdings seien AST und CAS schwieriger zu verkaufen als VDM.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen in ihrer ThyssenKrupp-Aktienanalyse das Votum „hold“ und veranschlagen ein Kursziel von 24,00 EUR. (Analyse vom 20.04.2015) (20.04.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.