US-Börsen schlossen uneinheitlich – Starker Yen schwächt Tokioter Börse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Am gestrigen Dienstag waren die Anleger gespannt auf die Rede zur Lage der Nation von US-Präsident Barack Obama, so Stefan Hötte, Analyst von IG Markets.

In dieser suche er den Schulterschluss mit der Europäischen Union und forciere eine Freihandels- und Investitionspartnerschaft mit dem Hintergrund, die Arbeitsplätze in den USA zu sichern oder gar neue zu schaffen.

Noch vor der Rede hätten die amerikanischen Börsen uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) habe 0,3 Prozent zulegen können und zu Handelsschluss bei 14.019 Punkten notiert. Auch der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) habe ein Plus von 0,2 Prozent verbuchen können und bei der Marke von 1.519 Punkten geschlossen. Der NASDAQ (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) hingegen habe leichte Verluste verzeichnen müssen und 0,4 Prozent schlechter bei 2.763 Zählern quotiert.

Die asiatischen Märkte hätten erneut bewiesen, welchen Einfluss der Kurs des Yen auf die Finanzmärkte in Asien habe. Der Yen habe im Verlauf des heutigen Handelstages zugelegt und so hätten gerade die Exportunternehmen große Verluste verzeichnen müssen. Der Nikkei-Index (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) habe 1 Prozent verloren und sei zum Schlusskurs auf 11.251 Punkte gefallen.

Aktuell würden sich die Anleger im deutschen Leitindex (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) euphorisiert durch die Rede des US-Präsidenten zeigen und so habe der Leitindex mit einem Plus von 0,2 Prozent in den mittwöchlichen Handel starten können und notiere zur Stunde (09:38 Uhr) bei 7.672 Punkten.

Die europäische Gemeinschaftswährung halte die Marke von 1,34 und quotiere momentan bei 1,3454 US-Dollar. (13.02.2013/ac/a/m)