Volkswagen: VW verhandelt über Brückenfinanzierung – Independent Research rät zum Verkauf – Aktienanalyse

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Volkswagen-Aktienanalyse von Analyst Zafer Rüzgar von Independent Research:

Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Verkauf der Vorzugsaktie des Autobauers Volkswagen AG (VW) (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF).

Medienberichten zufolge verhandel der Wolfsburger Autokonzern mit mehreren Banken über eine Brückenfinanzierung von rd. 20 Mrd. Euro, so der Analyst in einer heute veröffentlichten Studie. Seiner Meinung nach gebe es derzeit keinen akuten Handlungsbedarf, ein solcher Schritt habe aber zumindest eine positive Signalwirkung für den Kapitalmarkt.

Volkswagen habe im Oktober bei allen Pkw-Marken eine nachlassende Absatzdynamik bzw. eine Beschleunigung der Abwärtsentwicklung verzeichnet. Das Sentiment für die Volkswagen-Vorzugsaktie werde täglich von neuen Nachrichten um die Dieselthematik geprägt. Die Kursvolatilität sei entsprechend weiterhin hoch.

Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, hat in einer aktuellen Aktienanalyse die Verkaufsempfehlung für die Volkswagen-Vorzugsaktie mit einem unveränderten Kursziel von 90 Euro bekräftigt. (Analyse vom 17.11.2015)

Börsenplätze Volkswagen-Vorzugsaktie:

Xetra-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
99,26 EUR +1,85% (17.11.2015, 11:05)

Tradegate-Aktienkurs Volkswagen-Vorzugsaktie:
99,231 EUR +1,13% (17.11.2015, 11:20)

ISIN Volkswagen-Vorzugsaktie:
DE0007664039

WKN Volkswagen-Vorzugsaktie:
766403

Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VOW3

Eurex Optionskürzel Volkswagen-Aktienoption:
VO3

NASDAQ OTC Ticker-Symbol Volkswagen-Vorzugsaktie:
VLKPF

Kurzprofil Volkswagen AG:

Der Volkswagen-Konzern (ISIN: DE0007664039, WKN: 766403, Ticker-Symbol: VOW3, NASDAQ OTC-Symbol: VLKPF) mit Sitz in Wolfsburg ist einer der führenden Automobilhersteller weltweit und der größte Automobilproduzent Europas. Im Jahr 2014 steigerte der Konzern die Auslieferungen von Fahrzeugen an Kunden auf 10,137 Millionen (2013: 9,731 Millionen). Der Pkw-Weltmarktanteil beträgt 12,9 Prozent.

In Westeuropa stammt mehr als ein Viertel aller neuen Pkw (25,1 Prozent) aus dem Volkswagen Konzern. Der Umsatz des Konzerns belief sich im Jahr 2014 auf 202 Milliarden Euro (2013: 197 Milliarden Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,1 Milliarden Euro (2013: 9,1 Milliarden Euro).

Zwölf Marken aus sieben europäischen Ländern gehören zum Konzern: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Jede Marke hat ihren eigenständigen Charakter und operiert selbstständig im Markt. Dabei erstreckt sich das Angebot von Motorrädern über verbrauchsgünstige Kleinwagen bis hin zu Fahrzeugen der Luxusklasse. Im Bereich der Nutzfahrzeuge beginnt das Angebot bei Pick-up-Fahrzeugen und reicht bis zu Bussen und schweren Lastkraftwagen.

In weiteren Geschäftsfeldern werden im Volkswagen Konzern Großdieselmotoren für maritime und stationäre Anwendungen (schlüsselfertige Kraftwerke), Turbolader, Turbomaschinen (Dampf- und Gasturbinen), Kompressoren und chemische Reaktoren hergestellt. Des Weiteren werden Spezialgetriebe für Fahrzeuge und Windräder, Gleitlager und Kupplungen sowie Prüfzentren für den Mobilitätssektor produziert.

Darüber hinaus bietet der Volkswagen Konzern ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen an. Dazu zählen die Händler- und Kundenfinanzierung, das Leasing, das Bank- und Versicherungsgeschäft sowie das Flottenmanagement.

Der Konzern betreibt in 20 Ländern Europas und in 11 Ländern Amerikas, Asiens und Afrikas 118 Fertigungsstätten. 592.586 Beschäftigte produzieren an jedem Arbeitstag rund um den Globus nahezu 41.000 Fahrzeuge, sind mit fahrzeugbezogenen Dienstleistungen befasst oder arbeiten in weiteren Geschäftsfeldern. Seine Fahrzeuge bietet der Volkswagen Konzern in 153 Ländern an.

Ziel des Konzerns ist es, attraktive, sichere und umweltschonende Produkte anzubieten, die im zunehmend scharfen Wettbewerb auf dem Markt konkurrenzfähig und jeweils Weltmaßstab in ihrer Klasse sind. (17.11.2015/ac/a/d)