Wie entwickelt sich der Aktienmarkt in 2018? Ein kleiner Ausblick zum Jahresende

Schon jetzt richten sich die Blicke vieler Anleger und Investoren mit großer Spannung auf das Jahr 2018. Nachdem das stete Wachstum der letzten Zeit die Stimmung an den Börsen verbesserte, gibt es für das kommende Jahr wieder zahlreiche Einflussfaktoren, welche die Geschicke beeinflussen könnten. Doch wie entwickelt sich der Markt in der Zukunft und worauf sollten Anleger achten?

Die aktuelle Situation -Ein wesentlicher Einfluss auf den Kurs der Börsen geht derzeit von der EZB aus. Erst vor kurzem wurde bekanntgegeben, dass der Anleihenkauf weiter fortgesetzt wird. In der Folge steht den Börsen günstiges Geld zur Verfügung, welches schon in den letzten Jahren die Kurse in die Höhe trieb. Auf der anderen Seite versorgt die EZB durch niedrige Leitzinsen die Bürgerinnen und Bürger mit günstigen Krediten. Wie die Vergleichsseite guenstigekredite.info offenbart, sind auch die niedrigen Kosten der Fremdfinanzierung aktuell ein Grund für die starke Entwicklung. Schließlich steigt die Bereitschaft zum Konsum weiter an und Unternehmen können auf höhere Einnahmen bauen. Sollte die EZB also an ihren Marschrouten weiter festhalten, so steht es auch gut um die Zukunft der Aktienmärkte in den nächsten zwölf Monaten.

Den Dollar im Blick – Auf der anderen Seite waren es immer wieder politische Spannungen, welche auf die Stimmung der Aktionäre schlugen. Nicht zuletzt lag dies an der Unsicherheit, die damit einhergeht. Durch den Kursverlust des US-Dollars, den viele Analysten mit den Krisen direkt in Verbindung bringen, zog der Kurs des Euros klar an. Durch die Verteuerung deutscher Exporte, welche auf diese Weise zustande kommt, sinkt in der Folge die Attraktivität einiger Exportprodukte, die zu einer so wichtigen Grundlage für die Wirtschaft geworden sind. Vor diesem Hintergrund könnten die Zeiten etwas rauer werden, was vor allem Firmen betrifft, die in ihrem Absatz ganz wesentlich auf die Geschicke in anderen Ländern angewiesen sind. Auch die Aktien könnten so unter dieser Entwicklung leiden, falls nicht neue Impulse auf diesem Gebiet gesetzt werden.

Wann kommt die Zinswende? Hinzu kommt nun die Frage, wann die Zinswende von den Großbanken eingeleitet wird. Denn diese ist ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zu umgehen, um die Bildung einer Blase nicht zu provozieren. Um den Markt also auch im Hinblick auf die kommenden Jahre stabil halten zu können, wird es in entscheidendem Maße auf den Richtungswechsel ankommen, der zum richtigen Zeitpunkt fällig ist. Zurecht richtet sich die Aufmerksamkeit von so manchem Anleger auf die Konferenzen der EZB, die immer wieder in den Mittelpunkt rückt. Doch selbst Experten sind sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht darüber im Klaren, wann genau mit dem Herumreißen des Ruders zu rechnen ist, auf das sich auch die Aktionäre längst einstellen sollten. Unter dem Strich bleibt dies eine der wichtigsten Fragen, die es noch zu klären gilt, bevor alle Weichen auf ein weiteres Wachstum in den kommenden Jahren gestellt werden können.

Fazit – Unter dem Strich gibt es also divergierende Faktoren, die sich maßgeblich auf das Geschick der Aktionäre und Investoren auswirken. Der einfache Privatanleger, der sogar über einen langen Anlagehorizont bei den gekauften Werten verfügt, muss sich jedoch keine Sorgen um die Substanz seiner Käufe machen. Ansonsten bleiben politische Spannungen ein Risiko, welches selbst von Analysten nicht in die Prognosen einbezogen werden kann.