Bei Wirecard scheint die gefährliche Gratwanderung der vergangenen Monate ein gutes Ende zu nehmen. Nachdem die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bereits Mitte März festgestellt hat, dass es bei den Wirecard-Geschäften in Asien keinerlei Unregelmäßigkeiten gegeben hat, folgte in der vergangenen Woche die konkrete Entwarnung für Indien und Singapur. Zwar kündigte KPMG das endgültige Ergebnis erst für Montag an, doch das Restrisiko ist überschaubar.

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In den vergangenen Monaten versuchten vermutlich Shortseller den deutschen Zahlungsdienstleister immer wieder in Misskredit zu bringen, um an Short-Positionen zu verdienen. Insbesondere die Geschäfte, für die Wirecard selbst keine Lizenz hatte und deswegen Drittgeschäfte eingegangen ist, standen im Fokus.

Nach der Vorveröffentlichung der KMPG-Ergebnisse schoss der Kurs zuletzt regelrecht nach oben. Trotz eines zurückhaltenden Gesamtmarktes verbesserte sich Wirecard alleine am Donnerstag um 11,4 Prozent. Damit kletterte die Aktie auf 140,90 Euro, was gleichzeitig den höchsten Stand seit dem 13. Februar bedeutete. Zum Wochenausklang musste Wirecard mit einem Minus von 6,7 Prozent allerdings einen guten Teil dieser Gewinne wieder abgeben. Ist das die vielleicht letzte Einstiegschance?

Fazit: Die Unsicherheit durch die KPMG-Prüfung verschwindet jetzt aus dem Markt. Ist Wirecard damit reif für eine neue Rallye? Lesen Sie hier unsere große Wirecard-Analyse.