Der Zahlungsdienstleister Wirecard aus Aschheim bei München befindet sich wieder in einer dramatischen Abwärtsspirale, die sich so richtig gewaschen hat. Nach der Insolvenz, Betrugsvorwürfen, Razzien und Hausdurchsuchungen wollen die schlechten Nachrichten einfach nicht abreißen. Auch Tochterfirmen des Mutterkonzerns Wirecard werden nun in diese Schlammschlacht mit hineingezogen.

Anlegertipp: Wie geht es nun mit dem skandalträchtigen Unternehmen weiter? Kann es sich nochmal berappeln oder ist bald ganz Schluss? Wir haben uns genauer mit dem Wertpapier beschäftigt, unsere Analyse sehen Sie hier.

Am heutigen Donnerstag bestätigte das Münchner Amtsgericht, dass fünf Gesellschaften, die als Tochterfirmen zu Wirecard gehören, ebenfalls Insolvenz anmelden mussten. Diese Gesellschaften sind, wie Wirecard selbst, in Aschheim ansässig und arbeiten für die Muttergesellschaft, indem Dienstleistungen und Softwareservices angeboten werden.

Das Wertpapier des Zahlungsabwicklers befindet sich seit diesen schockierenden Neuigkeiten mal wieder im freien Fall. In diesem Moment steht ein erschütterndes Minus von 31,04 Prozent und somit 1,49 Euro zu Buche. Dementsprechend ist die Aktie auf nur noch 3,31 Euro abgesackt, was ein dramatischer Wert für das so erfolgsverwöhnte Unternehmen ist.

Fazit: Wirecard taumelt weiter dem Boden entgegen, das Ende scheint nicht in Sicht. Wie es nun weitergeht, lesen Sie hier.