Zahlen der US-Großbanken kommen an der Börse nicht gut an – UnitedHealth bestätigt Ausblick

Wien (www.aktiencheck.de) – Nach Veröffentlichung der Zahlen für das vierte Quartal schlossen die Anteilscheine der amerikanischen Großbank Bank of America (ISIN: US0605051046, WKN: 858388, Ticker-Symbol: NCB, NYSE-Symbol: BAC) (-2,1%) niedriger, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Obwohl die Analystenerwartungen beim Gewinn je Aktie hätten übertroffen werden können, habe die Anleger ein vom Management in Aussicht gestelltes sinkendes Nettozinseinkommen im ersten Halbjahr des laufenden Jahres enttäuscht. Auch bei Goldman Sachs (ISIN: US38141G1040, WKN: 920332, Ticker-Symbol: GOS, NYSE-Symbol: GS) (-0,4%) sei das vergangene Quartal unter anderem aufgrund von hohen gebildeten Rückstellungen eher enttäuschend gelaufen. Ebenso durchwachsen seien die jüngsten Zahlen bei U.S. Bancorp (ISIN: US9029733048, WKN: 917523, Ticker-Symbol: UB5) (-3,1%) ausgefallen, welche die Markterwartungen beim Gewinn deutlich verfehlt habe.

Besser hingegen seien die Zahlen des amerikanischen Vermögensverwalters BlackRock (ISIN: US09247X1019, WKN: 928193, Ticker-Symbol: BLQA, NYSE Ticker-Symbol: BLK) (+2,1%) aufgenommen worden, dessen verwaltetes Vermögen im vergangenen Jahr um knapp ein Viertel gewachsen sei.

Obwohl der Krankenversicherer UnitedHealth (ISIN: US91324P1021, WKN: 869561, NYSE Ticker-Symbol: UNH) (+2,6%) beim Umsatz die Konsensschätzungen verfehlt habe, habe er im Schlussquartal mehr als erwartet verdient und den Ausblick bestätigt.

Die Aktien des US-Einzelhändlers Target (ISIN: US87612E1064, WKN: 856243, Ticker-Symbol: DYH) (-6,8%) hätten deutlich nachgegeben, nachdem das Unternehmen ein enttäuschendes Weihnachtsquartal berichtet habe. (16.01.2020/ac/a/d)